Die älteste Fahne des Vereins, von der wir wissen, ist die Schützenfahne von 1786. Diese alte Fahne war jedoch so verschlissen, daß sie offen kaum mehr getragen werden konnte. Beim Jubelfest 1970 waren leider nur noch Fragmente dieses kostbaren Tuchs vorhanden.
Fahne von 1934
Die eine Seite zeigt das Wappen der Grafen von Limburg-Styrum
, die die Herrschaft in Gemen vom 1635 bis 1800 innehatten, mit den Jahreszahlen 1470 bis 1934 und darunter die Wörter "Schützengilde Gemen". Auf der anderen Seite befinden sich die alten Schützenembleme: Schützenvogel, Pfeile und Bogen
. Außerdem ziert folgender Spruch des Heimatdichters Karl Wagenfeld den Fahnenrand: "In nie Tied, met nie Fahn, gao wiin Trü de aolle Bahn".
Fahne von 1953
Da der Junggesellenschützenverein keine eigene Fahn mehr besaß, wurde im Jahre 1953 eine neue Fahne angeschafft. Da der Junggesellenschützenverein im Jahre 1968 aufgelöst wurde, tragen heute die Junggesellen im Bürgerschützenverein bei den Umzügen diese Fahne.
Vorderseite
Rückseite
Fahne von 1970
Zum 500jährigen Jubelfest wurde eine neue Vereinsfahne angeschafft. Sie wurde nach Motiven der ältesten Vereinsfahne von 1786 erstellt.
Vorderseite
Rückseite
Fahne von 1995
Zum 525jährigen Vereinsjubiläum beschloß der Vorstand, eine weitere Vereinsfahne anzuschaffen. Die Benediktinerinnen des Klosters Maria Hamikolt in Dülmen-Rorup erhielten den Auftrag.
Schützenbruder Bruno Rieken hat die Motive entworfen:
Auf der Vorderseite
die bekannten Gemener Motive Marienkirche, Mühlenkolk mit alter Mühle und Wehr, die Burg Gemen sowie die evgl. Kirche. Die Rückseite
zieren die Schützenheiligen Fabian und Sebastian.





